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Adipositas

Was ist Adipositas

Adipositas bezeichnet ein starkes Übergewicht, dass das Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen erhöht.

Der Body-Mass-Index, kurz BMI, liegt bei adipösen Menschen bei ĂŒber 30.

Neben den gesundheitlichen Folgen leiden Betroffene auch unter Stigmatisierungen sowie einer eingeschrĂ€nkten LebensqualitĂ€t. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr zu Ursachen und Folgen von Adipositas sowie möglichen Behandlungsmethoden. 

Bin ich adipös?

Fragen Sie sich, ob Sie unter Adipositas leiden? Testen Sie Ihren Body-Mass-Index (BMI) und erfahren Sie in wenigen Sekunden, ob Sie unter-, normal-, ideal- oder ĂŒbergewichtig sind.

Grade der Adipositas

Als betroffene Person können Sie den Grad Ihres Übergewichts in einen der Adipositas-Grade einordnen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt Adipositas in eine Vorstufe und drei Schweregrade ein.

Die Einteilung erfolgt nach dem Body-Mass-Index (BMI), sodass es fĂŒr Sie einfach ist, Ihren persönlichen Adipositas-Grad zu bestimmen.

Insbesondere zur RisikoeinschĂ€tzung fĂŒr Folgeerkrankungen ist die Einstufung von Adipositas in unterschiedliche Grade hilfreich.

PrÀadipositas

Mit PrĂ€adipositas ist eine Vorstufe zur Adipositas gemeint. Der BMI prĂ€adipöser Menschen liegt zwischen 25 und 29,9 kg/m2. Von der Leitlinie „PrĂ€vention und Therapie der Adipositas“ der DAG e.V. (Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V.) [https://www.adipositas-gesellschaft.de/fileadmin/PDF/Leitlinien/050-001l_S3_Adipositas_Praevention_Therapie_2014-11.pdf] wird diese Stufe als „Übergewicht“ bezeichnet.

Das Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen bei PrĂ€adipositas wird von der DAG als „gering erhöht“ eingestuft. 

Neben dem Körpergewicht wird jedoch auch der Taillenumfang als Indikator fĂŒr Gesundheitsrisiken anerkannt.

Abgesehen vom BMI wird daher ein Taillenumfang von mehr als 88 Zentimeter (Frauen) und 102 Zentimeter (MĂ€nner) als Anzeichen fĂŒr eine abdominale Adipositas gesehen.

Sind Sie von abdominaler Adipositas betroffen, haben Sie ein deutlich erhöhtes Risiko fĂŒr Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen.

Adipositas Grad I und Grad II

Bei einem BMI zwischen 30 und 34,9 spricht die Deutsche Adipositas-Gesellschaft von Adipositas Grad I. Das Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen gilt in dieser Stufe als „erhöht“.

Mit einem BMI von 35 bis 39,9 wird das Übergewicht als Adipositas Grad II mit einem „hohen“ Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen eingestuft.

Generell steigt das Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen mit zunehmendem BMI. 

  • Adipositas Grad I: BMI zwischen 30 und 34,9, erhöhtes Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen
  • Adipositas Grad II: BMI zwischen 35 und 39,9, hohes Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen

Adipositas Grad III oder Adipositas permagna

Ab einem BMI von 40 sprechen Mediziner von Adipositas Grad III, auch Adipositas permagna genannt. Die schwerste Form von Adipositas geht fĂŒr Betroffene mit einem sehr hohen Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen einher.

Viele leiden im Alltag meist unter Kurzatmigkeit, starkem Schwitzen und Gelenkschmerzen. Eine ErnÀhrungsumstellung ist hÀufig nicht ausreichend, um Adipositas Grad III zu behandeln.

In der Regel sind zusĂ€tzlich eine Verhaltenstherapie und teilweise auch chirurgische Eingriffe nötig, um ein reduziertes Gewicht langfristig zu stabilisieren. 

  • Adipositas Grad III/Adipositas permagna: BMI ab 40, sehr hohes Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen

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Symptome bei Adipositas

Die körperlichen Beschwerden, die sich durch das Übergewicht ergeben, werden mit dem Grad der Adipositas in der Regel immer grĂ¶ĂŸer.

Adipositas lĂ€sst sich hauptsĂ€chlich an ĂŒbermĂ€ĂŸigen Fettansammlungen erkennen. Je nach Körpertyp sammelt sich das Fett an unterschiedlichen Stellen an. 

  • Apfeltyp: Besonders ungesund sind Fettansammlungen in der Bauchregion. Dort verteilt sich das viszerale Fett auch rund um die Organe. Aufgrund der Silhouette, die sich aus der Fettverteilung ergibt, wird diese Verteilung auch als „Apfeltyp“ bezeichnet. Unter MĂ€nnern ist dieser Körpertyp besonders verbreitet.
  • Birnentyp: Wenn sich das Fett vor allem an den HĂŒften und an den Oberschenkeln ansammeln, sind die Ansammlungen weniger gesundheitsschĂ€dlich als in der Bauchregion. Die sich ergebende Silhouette wird „Birnentyp“ genannt und ist unter Frauen weiterverbreitet als unter MĂ€nnern. 

Aufgrund der erhöhten Gesundheitsrisiken, die mit viszeralem Fett einhergehen, sollten ĂŒbergewichtige Personen stets ihren Taillenumfang kontrollieren.

Bei Frauen gilt ein Taillenumfang von mehr als 80 Zentimetern, bei MĂ€nnern ein Taillenumfang von mehr als 94 Zentimetern als riskant, da somit die Risiken fĂŒr SchlaganfĂ€lle und Typ 2 Diabetes steigen. 

Gut zu wissen: BetrĂ€gt der Bauchumfang bei Frauen mehr als 88 Zentimeter und bei MĂ€nnern mehr als 102 Zentimeter, gilt das Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen als deutlich erhöht.

Belastung des Herz-Kreislauf-Systems

Das ĂŒbermĂ€ĂŸige Fettgewebe bereitet adipösen Personen im Alltag hĂ€ufig Probleme. Dadurch, dass durch die Fettansammlungen mehr Gewebe durchblutet werden muss, werden körperliche AktivitĂ€ten besonders anstrengend.

Auch die Last durch das zusÀtzliche Gewicht macht Bewegung zur Belastung. Es entsteht ein Sauerstoffmangel im Blut, der sich durch Kurzatmigkeit und Atemnot bemerkbar macht. HÀufig werden somit selbst alltÀgliche Unternehmungen zur Last.

Gelenkbeschwerden

Dauerhaft fĂŒhrt die hohe Belastung des Körpers durch das Gewicht zu Gelenkverschleiß. Arthrosen in Knie, HĂŒftgelenk und Sprunggelenk sowie BandscheibenvorfĂ€lle sind die Folge.

ÜbermĂ€ĂŸiges Schwitzen

Die hohe körperliche Belastung durch die Adipositas sowie die schlechte WĂ€rmeableitung durch das Fettgewebe fĂŒhren zu verstĂ€rktem Schwitzen bei betroffenen Personen. 

Sodbrennen

Gerade wenn der Anteil an viszeralem Fett sehr hoch ist, drĂŒcken die Fettansammlungen auf die Verdauungsorgane. Der Magensaft, der in die Speiseröhre gepresst wird, verursacht dort das unangenehme Sodbrennen.

Bestehen die Beschwerden ĂŒber lange Zeit, erhöht sich die Gefahr, dass sich die Zellen der Speiseröhre verĂ€ndern und dadurch ein Krebs entsteht. 

Atemaussetzer im Schlaf

Starkes Übergewicht begĂŒnstigt das sogenannte Schlafapnoe-Syndrom, das sich durch Atemaussetzer wĂ€hrend des Schlafs zeigt. Die Atmung wird dadurch behindert, dass die Muskulatur der oberen Atemwege im Schlaf erschlafft.

Sind Sie von Schlafapnoe betroffen, sind die Folgen stĂ€ndige MĂŒdigkeit, Unkonzentriertheit und Gereiztheit. 

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Weitere Symptome bei Adipositas

Neben den genannten Symptomen treten noch viele weitere auf, die das Leben von Personen mit Adipositas beeinflussen. Dazu gehören: 

  • Gallensteine
  • Gicht
  • Unfruchtbarkeit
  • Zyklusstörungen

Verlauf von Adipositas

Adipositas entwickelt sich ĂŒber mehrere Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg. HĂ€ufig entwickelt sich das krankhafte Übergewicht im Erwachsenenalter zwischen dem 30. und dem 60. Geburtstag.

Mit dem Berufseinstieg oder der FamiliengrĂŒndung bleibt weniger Zeit fĂŒr Bewegung. ZusĂ€tzlich entsteht Stress, der zu FehlernĂ€hrung fĂŒhren kann.

Über den Verlauf der Zeit sammeln sich durch Bewegungsmangel und falsche ErnĂ€hrung immer mehr Fettreserven an. 

Bei Frauen können auch eine Schwangerschaft oder der Eintritt in die Wechseljahre Auslöser fĂŒr Adipositas sein. Als GrĂŒnde sehen Mediziner hormonelle und StoffwechselverĂ€nderungen. 

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Ursachen fĂŒr Adipositas

Als ursĂ€chlich fĂŒr Adipositas gelten neben zu wenig Bewegung und FehlernĂ€hrung weitere Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen und verstĂ€rken.

  • Genetische Disposition
  • Stress
  • Depressive Erkrankungen
  • Schlafmangel
  • Hormonelle Störungen wie SchilddrĂŒsenunterfunktion
  • Stoffwechselprobleme
  • Medikamente wie Antidepressiva, Neuroleptika, Antiepileptika, Antidiabetika oder Betablocker
  • Nikotinverzicht

Diagnose von Adipositas

Adipositas wird hĂ€ufig vom Hausarzt diagnostiziert. Neben der Berechnung des Body-Mass-Index (BMI) und der Messung des Taillenumfangs geht der Arzt auf weitere Faktoren zur Diagnose von Adipositas ein. Liegt Ihr BMI ĂŒber 30, sollten Sie die Adipositas behandeln lassen. 

Patienten mit Übergewicht bei einem BMI zwischen 25 und 30 sollten behandelt werden, wenn gleichzeitig ĂŒbergewichtsbedingte Krankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes auftreten. Auch ein hoher psychischer Leidensdruck aufgrund des Übergewichts rechtfertigt eine Behandlung.

Anamnese

Im Rahmen eines AnamnesegesprÀchs möchte der Mediziner weitere Details zum Beschwerdebild aufdecken:

  • Zeitrahmen, seit dem das Übergewicht besteht
  • Aktuelle GewichtsverĂ€nderungen
  • Körperliche Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Probleme oder Gelenkschmerzen 
  • TĂ€gliche ErnĂ€hrung
  • Körperliche Bewegung und Sport
  • FĂ€lle von Übergewicht in der Familie
  • Einnahme von Medikamenten
  • Psychische Auswirkungen des Übergewichts

Blutuntersuchungen

ZusĂ€tzlich kann eine Blutuntersuchung Aufschluss ĂŒber erhöhte Blutfettwerte, Lebererkrankungen und SchilddrĂŒsenerkrankungen bieten, die fĂŒr ein krankhaften Übergewicht sprechen.

Ein Glukosetoleranztest klĂ€rt ĂŒber eine mögliche Störung des Zuckerstoffwechsels auf.

Kardiologische Untersuchungen

Bei Kurzatmigkeit und Luftnot muss abgeklĂ€rt werden, ob neben dem starken Übergewicht eine Herzerkrankung vorliegt. Zur Untersuchung des Herzens dienen ein Ultraschall sowie ein Ruhe- und ein Belastungs-EKG.

Eine Herzkatheter-Untersuchung gibt Aufschluss bei Verdacht auf eine HerzschwĂ€che, einen Herzklappendefekt oder eine koronare Herzerkrankung. 

Folgen von Adipositas

Die Folgen von Adipositas sind vielfĂ€ltig. Zu den Erkrankungen, die hĂ€ufig in Folge von krankhaftem Übergewicht entstehen, gehören diese: 

  • Typ 2 Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall
  • Arteriosklerose
  • Hohe Cholesterinwerte
  • Arthrose
  • Fettleber
  • Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe)
  • Bestimmte Arten von Krebs

SelbstverstĂ€ndlich gibt es auch adipöse Personen, die gesund sind und sich fit fĂŒhlen. Insbesondere bei Adipositas Grad I sind die Beschwerden hĂ€ufig nicht schwerwiegend.

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Behandlung von Adipositas

Die Behandlung von Adipositas ist meist langwierig. Eine kurzfristige Reduktion des Gewichts ist in der Regel nicht ausreichend.

Eine große Herausforderung besteht fĂŒr Betroffene darin, das reduzierte Gewicht zu halten und den Stoffwechsel zu normalisieren.

FĂŒr eine erfolgreiche Behandlung mĂŒssen Sie sich auf eine umfangreiche Umstellung des Lebensstils einlassen, fĂŒr den Sie eine hohe Eigenmotivation erforderlich ist.

Meist wird eine Kombination aus Bewegungs-, ErnĂ€hrungs- und Verhaltenstherapie zur Behandlung von Adipositas gewĂ€hlt. 

FĂŒhrt die Kombination aus Bewegungs-, ErnĂ€hrungs- und Verhaltenstherapie nicht zum Erfolg, können auch eine medikamentöse Behandlung oder eine chirurgische Magenverkleinerung zur Behandlung von Adipositas in Frage kommen.

Bewegungstherapie

adipositas ernÀhrung

Den meisten adipösen Personen fehlt eine regelmĂ€ĂŸige körperliche Bewegung. In der Bewegungstherapie geht es darum, moderate Bewegungseinheiten im Rahmen der körperlichen Möglichkeiten des Patienten einzubauen.

Das Herz-Kreislauf-System sowie die Gelenke dĂŒrfen dabei nicht ĂŒberlastet werden. 

Pro Woche gelten 150 Minuten Bewegung bei einem Verbrauch von 1.200 bis 1.800 Kilokalorien als erstrebenswert.

Ausdauertraining ist dabei effektiver als reines Krafttraining. 

ErnÀhrungstherapie

In einer ErnĂ€hrungsberatung erhalten Sie einen Plan zur ErnĂ€hrungsumstellung, der auf Ihre individuellen BedĂŒrfnisse eingeht. Hierbei spielen auf persönliche und berufliche UmstĂ€nde eine Rolle.

Die Formulierung von konkreten und erreichbaren Zielen ist besonders wichtig. So wird beispielsweise festgelegt, dass jeden Tag 500 Kilokalorien gespart werden sollen.

Zur ErnĂ€hrungstherapie gehört auch, dass Sie lernen, gesundheitsbewusst und abwechslungsreich einzukaufen und zu kochen. 

Verhaltenstherapie

Die Umstellungen bei der Behandlung von Adipositas sind so umfangreich und herausfordernd, dass eine Verhaltenstherapie mit psychotherapeutischen Elementen empfehlenswert ist. 

So wird ein Problembewusstsein geschaffen und Verhaltensmuster, die die Adipositas fördern, werden aufgedeckt. GesundheitsschÀdliches Verhalten kann mit Hilfe der Verhaltenstherapie durch gesundes Verhalten ersetzt werden.

ZusĂ€tzlich dient die Verhaltenstherapie der RĂŒckfallprĂ€vention.

Medikamentöse Behandlung

Medikamente zur Behandlung von Adipositas werden erst eingesetzt, wenn durch andere Therapieformen keine Gewichtsreduktion erzielt werden konnte.

Bestimmte Medikamente wie Orlistat schleusen Fette unverdaut durch den Darm, sodass sie vom Körper nicht aufgenommen werden. Trotz medikamentöser Therapie sollten Patienten die Bewegungs-, ErnÀhrungs- und Verhaltenstherapie fortsetzen.

Magenverkleinerung

Eine chirurgische Magenverkleinerung dient der Behandlung von Adipositas, wenn alle anderen Therapien nicht erfolgreich waren.

Die Magenverkleinerung soll eine schnelle Gewichtsreduktion hervorrufen, sodass Folgeerkrankungen verhindert und bestehende Erkrankungen gemindert werden.

Unterschiedliche Methoden sorgen dafĂŒr, dass Patienten weniger Nahrung aufnehmen können: 

  • Ein Magenband ist ein Silikonband, das um den Magen gelegt wird und dadurch einen kleinen „Vormagen“ entstehen lĂ€sst, in den nur wenig Nahrung aufgenommen werden kann. Das Magenband kann angepasst und entfernt werden.
  • Beim Schlauchmagen wird ein Teil des Magens entfernt, sodass nur noch ein kleiner Teil des ursprĂŒnglichen Magens bleibt. Es kann wesentlich weniger Nahrung aufgenommen werden als zuvor. Die Operation ist irreversibel. 
  • Ein Magenbypass sorgt dafĂŒr, dass ein Großteil des Magens und des DĂŒnndarms in der Verdauung umgangen werden. Das Ergebnis ist eine Magenverkleinerung sowie eine Verlagerung der Nahrungsaufspaltung, wodurch weniger Kalorien aufgenommen werden. Die Operation ist irreversibel.

Magenverkleinerungen kommen in der Regel nur bei Adipositas Grad III oder Adipositas Grad II mit erheblichen Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2 in Frage.

Fazit: Das sollten Sie zu Adipositas wissen

Von Adipositas sind Sie betroffen, wenn Ihr BMI ĂŒber 30 liegt. Eine Behandlung ist ab diesem hohen Übergewicht erforderlich – insbesondere, weil das Risiko fĂŒr Folgeerkrankungen mit jedem Kilo steigt.

Zu den klassischen Begleitkrankheiten gehören Diabetes Typ 2, Bluthochdruck und Atherosklerose.

Die Adipositas-Behandlung ist eine Kombination aus ErnÀhrungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie. Nur in EinzelfÀllen werden chirurgische Eingriffe vorgenommen.

Bin ich adipös?

Fragen Sie sich, ob Sie unter Adipositas leiden? Testen Sie Ihren Body-Mass-Index (BMI) und erfahren Sie in wenigen Sekunden, ob Sie unter-, normal-, ideal- oder ĂŒbergewichtig sind.

Caro Klein, Adipositas Selbsthilfe

Caro Klein

GrĂŒnderin Adipositas Selbsthilfe

Zusammen mit Experten, Ärzten und ErnĂ€hrungswissenschaftlern betreut Caro den online Auftritt der Adipositas Selbsthilfe. Anfragen: [email protected]